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Trauerbewältigung: 
Die 8 besten Tipps zum Umgang mit Trauer

Der Verlust eines geliebten Menschen verursacht immer Trauer bei den Hinterbliebenen. Wir stellen Ihnen in diesem Artikel die 8 bewährtesten Formen der Trauerbewältigung vor.

  • Individuelle Möglichkeiten
  • Psychologische Hintergründe
  • Verbreitete und erprobte Methoden
Trauerbewältigung

Tipp 1: 
Nehmen Sie sich Zeit

Jeder Mensch trauert unterschiedlich lang und auf seine eigene Art und Weise. Trotzdem lässt der Schmerz der Trauer mit der Zeit immer mehr nach. Erfahren Sie hier was es dabei zu beachten gibt.

Zeit nehmen
  1. Wie nehme ich mir Zeit zum trauern?

    Jeder Mensch reagiert anders auf den Tod eines geliebten Menschen. Manche Menschen wollen eher allein sein, andere wiederum versuchen sich abzulenken. Psychologen raten jedoch in den meisten Fällen dazu, in Ruhe Abschied zu nehmen und sich mit der Trauerbewältigung Zeit zu lassen. Das heißt, nehmen Sie sich am besten für eine oder auch zwei Wochen frei und verbringen Sie die Zeit mit Ihrer Familie oder Ihren Freunden.

  2. Wie lange trauert man?

    Allgemein trauert jeder Mensch unterschiedlich lang und auch unterschiedlich ausgeprägt. Trotzdem kann man den generellen Prozess der Trauerbewältigung in vier Phasen einteilen, in welchen die Trauer meistens verläuft. Psychotherapeuten rechnen mit drei bis fünf Jahren bis der Trauernde sich komplett von dem Verlust erholt hat. Die Trauer kann aber auch schon vorher nachlassen. Der Zeitraum der Trauer ist auch abhängig davon wie stark die Bindung zu dem Verstorbenen gewesen ist und wie überraschend dessen Tod war. Der Verlust begleitet einen das ganze Leben, allerdings lernt man mit der Zeit die Trauer zu bewältigen und zu akzeptieren.

  3. Was sollte man beim Trauern beachten?

    Man sollte sich aktiv mit dem Verlust auseinandersetzen und nicht versuchen sich mit zusätzlicher Arbeit oder anderen Aktivitäten davon abzulenken. Diese aktive Trauerbewältigung ist wichtig, um sich langfristiger und gesünder von der Trauer zu erholen. Menschen, welche diesen Schmerz gar nicht zulassen wollen und versuchen ihn zu kompensieren, werden früher oder später rückfällig und realisieren erst dann den Verlust.
    Viele trauernde Menschen greifen in der ersten Trauerphase auf Mittel wie Alkohol, Zigaretten oder Süßigkeiten zurück. Dies ist menschlich und hilft meistens zur unmittelbaren Beruhigung und Stressabbau. Jedoch ist dies keine langfristige Methode, um mit der Trauer umzugehen und sollte daher ausschließlich in der ersten Trauerphase zur Überbrückung benutzt werden.
    Gefahr: Greifen Sie nicht zu diesen Mitteln um längerfristig mit ihrer Trauer klar zu kommen. Sonst kann es zur Sucht kommen.

Tipp 2: 
Nutzen Sie die Angebote des Bestatters

Dies ist eine oft unterschätzte Methode der Trauerbewältigung. Der zuständige Bestatter bietet in der Regel verschiedene Dienstleistungen an, welche den Hinterbliebenen langfristig bei dem Umgang mit der Trauer helfen können.

Bestatter
  1. Die Trauerfeier

    Eine weitere Möglichkeit ist die Organisation einer Trauerfeier. Man kann immer, unabhängig von der Wahl der Bestattungsart (Feuerbestattung, Erdbestattung und Naturbestattung), eine Trauerfeier mit dem Bestatter zusammen ausrichten. So kann die Trauerfeier zum Beispiel in einer Friedhofskapelle oder einer Kirche stattfinden. Eine Trauerfeier hilft den Trauernden bei der aktiven Bewältigung des Leides, da so die Hinterbliebenen und Trauernden zusammen kommen, um gemeinsam Abschied zu nehmen. Außerdem hilft es dabei, dass man den Tod realisiert und nicht verdrängt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Trauerfeier zu individualisieren. Ihr Bestatter (Link zu uns) kümmert sich um beispielsweise um das Organisieren eines Trauerredners oder auch um Blumen, Musik oder das Kondolenzbuch.

  2. Das Kondolenzbuch

    Das Kondolenzbuch wird vom Bestatter bei der Trauerfeier ausgelegt. In dieses Buch können alle Gäste der Trauerfeier ihre Beileidsbekundungen schreiben. So schreiben in der Regel auch viele Menschen persönliche Texte und Anekdoten in das Kondolenzbuch, welche keine Rede auf der Trauerfeier gehalten haben. Das Kondolenzbuch bekommen die engsten Hinterbliebenen des Verstorbenen und hilft diesen bei der langfristigen Trauerbewältigung, da Sie sich so noch einmal aktiv mit dem Leben und dem Tod des Verstorbenen auseinandersetzen können.

  3. Hilfe bei formellen Aufgaben

    Wie auch schon in Tipp 1 erwähnt, ist das wichtigste bei der erfolgreichen Trauerbewältigung die Zeit. Nehmen Sie sich Zeit für sich, um den Verlust zu realisieren und zu verkraften. Da aber gerade für die engsten Hinterbliebenen des Verstorbenen oft formelle Aufgaben anstehen, empfiehlt es sich hier den Bestatter zu engagieren. Ihr Bestatter kümmert sich um Angelegenheiten, wie zum Beispiel das Abmelden des Verstorbenen bei Versicherungen oder Vereinen oder das Organisieren der Sterbeurkunde.

Tipp 3: 
Verbringen Sie Zeit mit geliebten Menschen

Gerade in schweren Zeiten zeigt sich, wie wichtig eine Familie oder auch Freunde sind. Sie werden Ihnen helfen, Ihnen zuhören und Sie auf diesem Weg begleiten. Dies wird Ihre Bindung langfristig stärken.

Familienzeit
  1. Verbringen Sie Zeit mit der Familie

    Auch wenn Sie lieber allein trauern möchten, kann der Umgang mit Ihrer Familie Ihren Gemütszustand deutlich verbessern. Ihre Familie kennt Sie genau und weiß wie Sie Ihnen in der aktuellen Lage helfen kann. Scheuen Sie sich nicht auch Familienmitglieder anzurufen, welche Sie lange nicht mehr gesehen haben. Die Beziehung zwischen Familienmitgliedern ist aus psychologischer Sicht sehr wichtig für die Trauerbewältigung. Ihre Familie liebt sie auf eine andere Art und Weise und wird Ihnen das Gefühl der Zugehörigkeit und der Verbundenheit geben.
    Wenn Sie niemanden in der Familie haben, mit dem Sie Zeit verbringen möchten oder können, ist das natürlich auch nicht schlimm. Wenden Sie sich in dem Fall einfach an andere Menschen, mit denen Sie gern Zeit verbringen oder kontaktieren externe Berater. Auch das Interagieren auf Blogs mit gleichgesinnten Menschen, wie zum Beispiel "Bestager", kann durchaus hilfreich sein.

  2. Verbringen Sie Zeit mit Ihren Freunden

    Auch gemeinsame Zeit mit Ihren Freunden ist ein wichtiger Schritt während des Prozesses der Trauer. Es ist erwiesen, dass Freundschaften positive Einflüsse auf die Gesundheit, die Seele und den Geisteszustand haben. Ihre Freunde werden Ihre aktuelle Situation verstehen, Ihnen zuhören, Sie ein bisschen ablenken und letztendlich begleiten auf dem Weg der Trauerbewältigung.

    "Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern."
    Aristoteles
  3. Verbringen Sie Zeit mit anderen Hinterbliebenen

    Eine weitere Möglichkeit der Trauerbewältigung ist der Kontakt mit anderen Trauernden. Reden Sie mit anderen Bekannten des Verstorbenen, wie zum Beispiel mit seinen Arbeitskollegen oder seinen Freunden. Der Austausch zweier trauernder Menschen hilft nachweislich bei der langfristigen Trauerbewältigung. Zudem erfahren Sie so noch weitere Geschichten oder Facetten des Verstorbenen.

Tipp 4: 
Führen Sie ein Tagebuch

Eine beliebte Methode der Traueraufbereitung ist das Schreiben eines Tagebuches. Hier erfahren Sie, wie Sie das Tagebuch führen sollten und welche Vorteile dies mit sich bringt.

Tagebuch schreiben
  1. Wie Sie das Tagebuch schreiben sollten

    Das Tagebuch wird Ihnen helfen, gut durch die Trauerzeit zu kommen. Die Art und Weise wie Sie das Trauertagebuch strukturieren ist Ihnen überlassen. Sie können es nutzen, um Ihre Erinnerungen, Gedanken und Gefühle an den Verstorbenen zu bündeln und zu sortieren. Natürlich hilft es Ihnen auch dabei über Dinge nachzudenken, über welche Sie mit niemanden sprechen können.
    Alternativ können Sie das Tagebuch auch dafür nutzen, um Briefe oder Gedichte an den Verstorbenen zu schreiben und so Ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen. Aus psychologischer Sicht ist diese Aufarbeitung eine gute Methode der Trauerbewältigung, da Sie einen selbst mit dem Verlust konfrontiert und den Gefühlen genug Platz lässt.
    Hierbei ist das Trauertagebuch von Eva Terhorst sehr zu empfehlen.

  2. Warum Sie ein Tagebuch schreiben sollten

    Beim Umgang mit Trauer können Routinen und Rituale eine hilfreiche Rolle spielen. Deshalb kann das regelmäßige Führen des Trauertagebuchs Ihnen Kraft und Zuversicht geben, dass Sie durch diese schwere Zeit kommen. Außerdem hilft es beim Umgang mit der Trauer, wenn Sie noch nicht bereit sind mit anderen Menschen darüber zu reden. Es hilft bei der Aufarbeitung von Gefühlen und ist eine aktive Form der Trauerbewältigung. Zudem können Sie Ihr Trauertagebuch auch anderen Trauernden geben und sich so gemeinsam austauschen.

  3. Wie lange Sie das Tagebuch schreiben sollten

    Da die meisten Menschen kein Tagebuch führen, ist das Trauertagebuch für viele eine neue Herausforderung. Trotzdem hilft es vielen Trauernden den Verlust zu verkraften, weshalb sie das Tagebuch auch Jahre später noch weiterführen. Dies ist natürlich Ihnen überlassen. Das Schreiben eines Tagebuchs hat aber auch außerhalb der Trauerbewältigung positive Effekte auf den Geist, wie zum Beispiel fördert es die Kreativität und hilft beim Sortieren der Gedanken.

Tipp 5: 
Wenden Sie sich an externe Helfer

Es gibt heutzutage unzählige Möglichkeiten der Trauerbewältigung mit externen Helfern. Auch wenn dies oftmals eine große Überwindung kostet, lohnt es sich aus psychologischer Sicht in den meisten Fällen.

Trauerhilfe
  1. Gründe für die Trauerhilfe

    Vielen Menschen hilft es, während der Trauerphase mit anderen Menschen zu reden und jemanden zum Zuhören zu haben. Besonders wichtig ist die Trauerhilfe dann, wenn Sie niemanden haben, dem Sie sich anvertrauen können oder wollen. Auch kann die Hilfe durch Trauerorganisationen ein zusätzlicher Schritt sein, um den Verlust zu verarbeiten und zusätzliche Hilfe von professionellen Helfern zu bekommen.

  2. Vorteile der Trauerhilfe

    Die Ansprechpartner bei Organisationen für Trauerbegleitung haben Erfahrung im Umgang mit trauernden Menschen und wissen, wie Sie Ihnen helfen können. Sie hören Ihnen zu und geben Ihnen Kraft. Sie brauchen sich nicht dafür schämen, eine Trauerhilfe in Anspruch zu nehmen. Immer mehr Menschen nutzen Telefonhotlines oder gehen in Selbsthilfegruppen, um sich mit anderen Trauernden auszutauschen und Menschen zu finden, welche das eigene Leiden wirklich verstehen können.

  3. Ansprechpartner für die Trauerhilfe

    Ihr erster Ansprechpartner sollte der Bestatter sein. Dieser besitzt Erfahrung im Umgang mit Trauer und wird Ihnen auch nach der Beerdigung weiterhin zur Seite stehen. Darüber hinaus gibt es heutzutage viele verschiedene Möglichkeiten zur Trauerhilfe.
    Sie können sich zum Beispiel durch Seelsorger am Telefon helfen lassen. Hier empfehlen wir die Telefonseelsorge Deutschland wie auch die Diakonie Seelsorge. Beide Seelsorger sind rund um die Uhr erreichbar und kostenlos.
    Auch können wir Selbsthilfegruppen zum regen Austausch von Gefühlen und Geschichten empfehlen. Hier gibt es zum Beispiel die kostenlosen Selbsthilfegruppen der Malteser oder die Trauer-und Selbsthilfegruppen von Verwitwet.de. Des weiteren gibt es auch Online-Trauerseminare, wie zum Beispiel das Seminar "Das erste Trauerjahr".

Tipp 6: 
Verstehen Sie den Ablauf von Trauer

Obwohl jeder Mensch unterschiedlich trauert, kann man den Prozess der Trauerbewältigung in 4 Phasen einteilen. Es ist notwendig für Trauernde zu verstehen, wie diese ablaufen. Diese Phasen laufen jedoch nicht immer linear ab und können sich im Trauerprozess auch wiederholen.

Trauerndes Ehepaar
Trauerphasen
  1. Phase: Nicht-Wahrhaben-Wollen

    Diese Phase beginnt unmittelbar nach dem Erfahren des Todesfalls. Man steht unter Schock und kann die Information des Todes nicht realisieren. Der Trauernde leugnet den Tod und kann nicht klar denken. Diese Phase dauert meistens ungefähr einen Monat, kann aber bei unerwarteten Todesfällen auch länger anhalten. Da die trauernde Person in dieser Phase sich schwer auf den Alltag konzentrieren kann, bedarf es hier Hilfe von der Familie und von Freunden. Auch kann der Bestatter helfen, indem er sich um die Formalitäten kümmern und so Stress mindert.

  2. Phase: Aufbrechende Emotionen

    Die zweite Phase ist aus psychologischer Sicht die wichtigste Phase der aktiven Trauerbewältigung. Nachdem der Trauernde den Verlust realisiert hat und langsam wieder klar und strukturiert denken kann, beginnen die Emotionen durchzukommen. Hier ist es wichtig, dass der Trauernde Unterstützung von der Familie, von Freunden oder auch von Seelsorgern bekommt. Es bedarf nun Menschen, die dem Hinterbliebenen zuhören und ihn begleiten. Dieser wird nun starke Gefühlsausbrüche spüren, wie zum Beispiel Wut, Angst, Zorn und Schuld. Die Dauer dieser Phase hängt von dem Verhältnis zwischen dem Verstorbenen und dem Hinterbliebenen ab, sowie ob Sie sich im Guten oder auch im Streit getrennt haben.
    Manche Menschen versuchen sich von dem Tod des geliebten Menschen abzulenken. Sie versuchen keine Gefühle durchzulassen. Aber auch diese Menschen werden früher oder später zurückfallen und diese Phase durchleben müssen, um die Trauer zu bewältigen.

  3. Phase: Suchen, Finden, sich Trennen

    In dieser Phase ist der Trauernde wieder in den Alltag zurückgekehrt, muss allerdings feststellen, dass dieser Alltag nicht mehr derselbe ist. Man wird mit der Realität konfrontiert und muss lernen mit diesem neuen Leben umzugehen. Dieses ständige Suchen, Finden und sich Trennen stellt Trauernde vor große Herausforderungen. Der Verstorbene erscheint häufig im Traum oder ist als innerer Begleiter im Alltag des Hinterbliebenen dabei. Diese dritte Phase ist die längste Phase des Trauerbewältigungsprozess und kann mehrere Jahre andauern.

  4. Phase: Neuer Selbst- und Weltbezug

    In dieser letzten Phase hat der Trauernde den Tod des geliebten Menschen vollständig realisiert, seinen Gefühlen Platz und Zeit gegebenen und kann seinen neuen Alltag problemlos bestreiten. Der Trauernde ist nun wieder bereit bestimmte Dinge in seinem Leben zu ändern, neue Beziehungen einzugehen oder auch sich neu zu erfinden. Trotzdem bleibt der Verstorbene natürlich ein wichtiger Teil seines Lebens und seiner Seele.

Tipp 7: 
Lassen Sie Ihren Gefühlen freien Lauf

In der Trauerzeit wechseln sich viele verschiedene Emotionen und Gefühle ab. Es ist wichtig, diese Gefühle zuzulassen und nicht zu unterdrücken. Hier erfahren Sie Möglichkeiten, um Ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Gefühle raus lassen
  1. Meditieren

    Meditieren ist eine gute Möglichkeit, um sich selber näher zu kommen und tiefe Emotionen zu entdecken und zu verstehen. Vor allem im Trauerprozess fangen viele Menschen mit dem Meditieren an und behalten dies anschließend als Ritual in Ihrem Leben. Es hilft beim Stressabbau und bei der unmittelbaren Konfrontation mit seinen eigenen Gefühlen. Die Meditation eignet sich vor allem für Menschen, welche Ihre Gefühle eher unterdrücken, als sie zuzulassen. Informationen zum richtigen Meditieren finden Sie beispielsweise bei "Ich will meditieren".

  2. Weinen

    Häufig gilt Weinen als Symbol der Schwäche und der Hilflosigkeit. Allerdings ist es oft gar nicht so einfach, die Gefühle zuzulassen und richtig zu weinen. Versuchen Sie es, sich selbst mit den Gefühlen zu konfrontieren und lassen Sie das Weinen zu. So können Sie Ihren Gefühlen freien Lauf lassen und Ihre Trauer aktiv bewältigen.

  3. Schauen Sie sich Bilder und Videos an

    Das Erinnern an gute, vergangene Zeiten ist im Trauerprozess zwar sehr schwer, hilft Ihnen aber beim Freilassen Ihrer Gefühle. Schauen Sie sich zum Beispiel alte Bilder oder Videos mit dem Verstorbenen an und machen Sie sich klar, wie schön die gemeinsame Zeit gewesen ist. Diese Methode hilft bei der aktiven Trauerbewältigung und hilft Ihnen dabei, dass Sie Ihre Gefühle langfristig besser kontrollieren können.
    Weitere hilfreiche Tipps, um den Gefühlen freien Lauf zu lassen, finden Sie im "Danachblog".

Teil 8: 
Ziehen Sie professionelle Hilfe in Betracht

Starke Trauer kann langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Es kann zum Beispiel eine trauerbedingte Depression entstehen. In diesen Fällen bedarf es professioneller Hilfe.

Gespräch Psychologe
  1. Was ist eine Trauerdepression?

    Die Trauerdepression wird durch den Verlust eines geliebten Menschen und der anschließenden Trauer ausgelöst. In den meisten Fällen verbessert sich der Trauerzustand nach mehreren Monaten. Man lernt mit dem Verlust zu leben. In anderen Fällen verbessert sich der Trauerzustand nicht, sondern verschlechtert sich sogar mit der Zeit. Dann spricht man von einer Trauerdepression. Diese kann zum Beispiel bei dem Verlust eines sehr wichtigen Menschen auftreten und muss von einem Psychologen behandelt werden. Trauerdepressionen sind etwas ganz normales und werden häufig nicht richtig beachtet oder ignoriert.

  2. Wie erkenne ich eine Trauerdepression?

    Eine Trauerdepression kann sich in verschieden Ausprägungen zeigen. Klassische Symptome dafür sind zum Beispiel Schlaflosigkeit oder Alpträume, anhaltende Schuldgefühle, Antriebslosigkeit und Entscheidungsunfähigkeit, sowie andauernde Selbstzweifel und eine gefühlte, innere Leere.

  3. Wie behandelt man eine Trauerdepression?

    Die Trauerdepression ist in der Regel keine psychische Erkrankung und muss deshalb mit Trauerbewältigungstechniken behandelt werden, anstatt mit Medikamenten. Hierbei empfiehlt es sich sehr einen Psychologen zu kontaktieren, um die Trauer richtig aufzuarbeiten. Hier finden Sie psychologische Experten zur Trauerbehandlung in Ihrer Stadt. Außerdem hilft es, sich mit anderen Menschen auszutauschen, welche bereits Erfahrungen mit Trauerdepressionen haben. Dazu ist der Blog "Ich bin einzigartig-jegerunik" sehr zu empfehlen.

In freundlicher Zusammenarbeit

Der Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit verschiedenen Blogs geschrieben wurden. Besuchen Sie gern diese Blogs, um Erfahrungsberichte zur Trauerbewältigung zu erhalten.

Hilfreiche Informationen zum Thema Seelsorge finden Sie bei "Kerstin Söderblom".

Erfahrungsberichte zum Tod eines Kindes finden Sie im Blog: "Wenn Kinder sterben".

Professionelle Ratschläge zum Thema Trauerdepression und Angst finden Sie im Blog "daretobemad", im Forum "Living the future" und im interaktiven Blog "Learning to live".

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